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4.9.2010 : 19:33 : +0200
Stadtteil Thalexweiler Stadtteil Steinbach Stadtteil Dörsdorf Stadtteil Falscheid Stadtteil Steinbach Stadtteil Landsweiler Stadt Lebach Stadtteil Gresaubach Stadtteil Niedersaubach Stadtteil Aschbach Stadtteil Knorscheid

Stadt Lebach

Bundesland:  Saarland 

Kreis:  Saarlouis 

Fläche:  64,15 km² 

Einwohner:  21.540 

Bevölkerungsdichte:  336 Einwohner/km² 

Höhe:  280 m ü. NN 

Postleitzahl:  66822 

Vorwahl:  06881 

Geografische Lage:  6° 55' n. Br.

49° 23' 60 ö. L. 

KFZ-Kennzeichen:  SLS 

Amtlicher Gemeindeschlüssel:  10044112 

Geographische Lage
Lebach liegt mitten im Saarland im flachwelligen Saar-Nahe-Bergland, auf 6° 55' 0" Länge und 49° 23' 60" Breite. Der offizielle Mittelpunkt des Saarlandes wurde im Ortsteil Falscheid festgestellt.

Nachbargemeinden
im Uhrzeigersinn beginnend im Norden

Tholey, Eppelborn, Heusweiler, Saarwellingen, Nalbach, Schmelz.

Stadtteile
Aschbach, Dörsdorf, Eidenborn, Falscheid, Gresaubach, Knorscheid, Landsweiler, Niedersaubach, Steinbach, Thalexweiler.

Sehenswürdigkeiten
Gräberfeld aus der La Tène-Zeit

Kaltenstein (bei Lebach/Zollstock)

Mittelpunkt des Saarlandes (bei Lebach/Falscheid)

Ortsname
Der Name Lebach geht vermutlich auf keltisches Sprachgut zurück. Die Endung -bach, -ach geht vermutlich auf die galloromanische Wurzel -iacum zurück, was einen frühen Namen ähnlich Leviacum (vgl. Léojac in Frankreich) nahelegt. Hans Bahlow (Deutschlands geographische Namenwelt) erwähnt ähnlich Laubach (bei Wittlich) und Leberbach (bei Heppenheim) sowie einen Fluß Leber in den Vogesen. Alle genannten Namen führt er auf Wasser oder Sumpf, sumpfiges Gelände zurück. Bahlow ist umstritten, da es ihm in diesem Werk gelingt, nahezu alle Ortsnamen letztendlich auf Wasser oder Sumpf zurückzuführen.

Geschichte
Siedlungsspuren lassen sich bereits aus dem 3. vorchristl. Jahrhundert nachweisen. Später erfolgte auch eine dichte Besiedlung des Gebietes durch Römer und Germanen. Die erste urkundliche Erwähnung Lebachs findet sich in einer Aufzählung von Pfarreien im Wallfahrtsregister des Klosters Mettlach aus dem Jahre 950. Aufgrund reichhaltiger Eisenerzvorkommen erlebte Lebach im 17. und 18. Jahrhundert einen wirtschaftlichen Aufschwung, Lebach entwickelte sich zum Verkehrsknotenpunkt. 1961 wurde die Graf-Haeseler-Kaserne gegründet, die Garnison umfasst heute ca. 800 Soldaten.

Wappen
Das Wappen der Stadt Lebach besteht aus vier Feldern, die für die sogenannte Vierherrschaft durch die Herren von Siersburg (roter Zickzackbalken), das Kloster Fraulautern (roter Krummstab), das Erzbistum Trier (rotes Balkenkreuz) und die Herren von Hagen zur Motten (roter Balken) stehen.

Bildungseinrichtungen
8 Kindergärten, 2 Kinderhorte

8 Grundschulen

2 Hauptschulen

1 Erweiterte Realschule

1 Kreissonderschule

1 Schule für Blinde und Sehbehinderte

1 Schule für Gehörlose

2 Gymnasien

1 Berufsbildungszentrum

1 Volkshochschule

Institutionen

Landesaufnahmesiedlung für Asylbewerber

Krankenhaus der Regelversorgung

Partnerschaft
Französische Partnerstadt Bitche im Département Moselle.

Weblinks
http://www.lebach.de